Auf unserer Reise durch die Wunderwelt des Films haben wir bislang zwei Schriftsteller mit einer kleinen Genrefibel geadelt, deren Werk Einfluss auf die Filmkunst hatte. Die Geschichten eines H. P. Lovecraft waren eine obskure Nische der Phantastik, Stephen King hingegen veränderte den zeitgenössischen US-amerikanischen Horrorfilm grundlegend. Doch nun, edle Sirs und Sirenen, betreten wir ein Haus mit einer ganz anderen Hausnummer und zwar in der Henley Street in Stratford-upon-Avon, in welchem irgendwann im Jahr 1564 der Dramatiker, Lyriker und Schauspieler William Shakespeare geboren wurde, der Barde von Avon.
Endlich ist mal wieder Zeit für eine kleine Genrefibel, war ziemlich viel los in den letzten Wochen. Das muntere Hüpfen zwischen dem Deutschem Genrefilm auf der GENRENALE und dem Hollywood-Pomp bei den OSCARS ist ganz schön anstrengend, es geht auf die Kniegelenke und auch das Gemüt leidet unter Muskelkater, was immer das auch heißen mag. Kann der Spagat gelingen, sich wochenlang mit der unkonventionellen Subversivität des Deutschen Genrefilms zu beschäftigen und dann der Bewegung mit einer Kleinen Genrefibel über Kostümfilme nonchalant in den Rücken zu fallen? Kostümfilme im Genrefilmblog, meint er das ernst?