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Die kleine Genrefibel Teil 80: Tolkiens Welt

„Ash nazg durbatulûk, ash nazg gimbatul, Ash nazg thrakatulûk agh burzum-ishi krimpatul.“ Diese Zeilen in der Schwarzen Sprache Mordors künden vom Hass des dunklen Herrschers Sauron auf die freien Völker Mittelerdes, dass er ihre Laute pervertierte und mit jenen Worten den Verrat an ihrer Gemeinschaft offenlegte. Denn er betrog sie alle um die Verbindungen ihrer Macht, in dem er noch einen weiteren Ring schmieden ließ, welcher es ihm ermöglichte, die Gedanken und Geschicke der anderen Ringträger lesen und lenken zu können. „Drei Ringe den Elbenkönigen hoch im Licht, Sieben den Zwergenherrschern in ihren Hallen aus Stein. Den Sterblichen, ewig dem Tode verfallen, neun. Einer dem Dunklen Herrn auf dunklem Thron, im Lande Mordor, wo die Schatten drohn. Ein Ring, sie zu knechten, sie alle zu finden, ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden. Im Lande Mordor, wo die Schatten drohn.“

Die kleine Genrefibel Teil 62: Shakespearesk

Auf unserer Reise durch die Wunderwelt des Films haben wir bislang zwei Schriftsteller mit einer kleinen Genrefibel geadelt, deren Werk Einfluss auf die Filmkunst hatte. Die Geschichten eines H. P. Lovecraft waren eine obskure Nische der Phantastik, Stephen King hingegen veränderte den zeitgenössischen US-amerikanischen Horrorfilm grundlegend. Doch nun, edle Sirs und Sirenen, betreten wir ein Haus mit einer ganz anderen Hausnummer und zwar in der Henley Street in Stratford-upon-Avon, in welchem irgendwann im Jahr 1564 der Dramatiker, Lyriker und Schauspieler William Shakespeare geboren wurde, der Barde von Avon.