Eins der größten Themengebiete der Science-Fiction findet sich nicht in den Weiten des Weltraums, in außerirdischen Existenzen oder in den Fugen der Zeit, sondern in der Unfähigkeit des Menschen, außerhalb seiner biologischen Reproduktion, Leben zu erschaffen. Leben erschaffen, das war eine Gabe der Götter und somit eines der Urthemen in der Philosophie und der Kunst. Prometheus, der die Menschen nach dem Abbild der Götter formte und sie mit Eigenschaften ausstatte, die er den Göttern selbst stahl, Hephaistos, der die riesige bronzene Statue Talos zum Schutz von Kreta anfertigte bis hin zum Homunculus, einem künstlich erschaffenen kleinen Menschen. Doch die Erschaffung von Leben allein erfüllte kaum mehr den Zweck, als die eigene Sterblichkeit zu relativieren und einen Weg zu finden, den Tod zu besiegen.
Die Science-Fiction-Filmwelt ist voller putziger Roboter. Von der falschen Maria aus METROPOLIS über Yul Brynner als Western-Android, Protokolldroiden wie C-3PO, Replikanten, Terminatoren und Robocops, so manche künstliche Intelligenz machte sich im Laufe der Filmgeschichte daran, dem Mensch der Zukunft entweder die Einkaufstüte nach Hause zu tragen oder den Tag anzukündigen, an dem die Erde still stehen wird. Einer der netteren dieser Spezies ist der Pflegeroboter VGC-60L aus der Science Fiction-Tragikkomödie ROBOT & FRANK – erhältlich auf Blu-ray und DVD.