Posts Tagged: Poster

Holterdipolter

Was ist das nur für ein ulkig Schelm, dieser John Travolta. Wie er mich immer zum Lachen bringt, ich könnte ihn knuddeln und herzeln. Als er auf der OSCAR-Verleihung 2014 die Sängerin Idina Menzel anmoderieren wollte, fiel ihm wohl ihr Name nicht mehr ein und er kreierte fix eine flockige Alternative: ADELE DAZEEM. Kurz nach diesem Fauxpas wurde aus Travoltas „Adele Dazeem“ ein Internetphänomen. Es gibt sogar einen Namensgenerator, unter der schmucken Aufforderung TRAVOLTIFY YOUR NAME! kann man dort seinen Namen travolisieren lassen und wenn John Travolta mich bei den OSCARS ankündigen will, würde er sagen:

„And the OSCAR for best Screenplay goes to CIARAN HALLA!“

Das eierlegende Wollmilchscript

So, die Horrorwochen sind vorbei, ab jetzt keine Horrorfilme mehr kucken, das is voll Oktober, Leute! Wie aber nun weitermachen? An Halloween war ich auf einer Kostümparty, als Joker, und da traf ich doch tatsächlich auch eine Harley Quinn, die sich mit mir fotografieren lassen wollte. Als wir uns da so ablichten ließen, fiel es mir wie Lüsterklemmen vom Baumarkttransporter: wir sind üble Opfer an Comicnerds, umzingelt von Horrorfans, in einer Discothek für Liebhaber alternativen Musikgeschmacks. Zielgruppen wohin das Auge und Ohr reicht. Zielgruppen beim Film, welch schönes Thema! Was war wohl eher da, Ei oder Eigelb? Film oder Zielgruppe? Ist über dieses Thema schon alles gesagt worden oder gibt es im Jahre 2015 nach Christus noch neue Erkenntnisse?

meanwhile in a parallel universe

Ein munteres Abtauchen, das wünsch ich Euch da Draußen. Ein Abtauchen in phantastische Gefilde, das macht im Dezember doppelt soviel Spaß. Ich wollte eigentlich noch etwas FanFiction betreiben, nur verhaspelte ich mich neuronal in den Wirrungen fiktiver Fiktion. Denn es gibt zu viel, was es nicht gibt. Also, dann werfen wir heute gleich ein paar Blicke in alternative Universen, in denen es saftig-süße Hongimilchbäche an Filmwundern und Fanwunschträumen gibt…naja, zumindest in den meinigen.

Augenfänger

Am Anfang war das Bild. Noch bevor ein Hauptplakat in den Schaukästen der Kinos landet, kündigen Teaserplakate auf kommende Filmgroßereignisse an. Wie lange es diese Art des Marketings schon gibt, kann ich gar nicht so genau sagen. Ich glaube allerdings, Teaserposter kamen erst in den Neunziger Jahren in Mode. Das Tolle an Teaserplakaten ist die Reduzierung des Films oder des Plots auf ein schlichtes Bild, Logo oder Moodvisual. Es muss im Kopf des Betrachters eine Initialzündung hervorrufen. Aus diesem Grund ist das Verwenden von Teaserpostern auch nur in bestimmten filmischen Bereichen wirklich sinnvoll. Denn ein „Teasen“ ergibt nur dahingehend Sinn, wenn man eine Verbindung zu etwas Bekanntem herstellen kann. Einfachstes Beispiel ist das SUPERMAN-Symbol, bei dem jeder weiß, um was es sich handeln könnte.