Erstmals fand auf der GENRENALE 3 eine öffentliche Pitchingveranstaltung statt. Neun Autoren stellten in vier Minuten ihre Genreprojekte vor, vom schwäbischen Supercop über ein vollautomatisches Altersheim der Zukunft, die Begegnung eines kleinen Jungen mit dem Tod, mysteriöse Gedankenübertragung, High-Tech-Träumereien und Found Footage, insgesamt ein breiter und interessanter Genre-Stoffpool, und auch ich hatte die Möglichkeit, mein Projekt PANOPTIKUM vorzustellen, eine etwas andere Horror-Anthologie. Abschließend zum GENRENALE-Special möchte ich das Konzept auch hier nochmal schriftlich pitchen.
Ja nun, was nützt es ihm denn, dem toten Hund? Und was ist das eigentlich für ein dämlicher Titel? Was kann man sich darunter vorstellen, was kann Google sich darunter vorstellen, wenn es diesen Beitrag irgendwo einordnen soll? Ein Freund meinte zu mir, mach deine Überschriften bloß nicht zu abstrakt, das ist werbetechnisch kontraproduktiv. Andererseits gibt es bestimmt Leute, die ob des Titels vielleicht Appetit bekommen, wegen dem Beefsteak? Die Meisten werden wie immer erstmal verdutzt dreinblicken.
Gibt man bei diesem Google die Suchbegriffe TIPPS und DREHBUCH ein, rotiert der Scrollbalken. Sucht man nach TIPPS für gute STOFFENTWICKLUNG, ist der erste Suchtreffer noch immer dict.cc – das Deutsch – Englisch – Wörterbuch mit Ähnlichen Begriffen von Stoffbezug über Stoffdichteregler bis Stofffreisetzung. Logisch, für Fachfremde ist der Begriff Stoffentwicklung immer noch zwischen Textilien und Marihuanaanbau verortet. Natürlich finden sich unter den Suchergebnissen auch Schlagwörter wie Idee, Markt oder Medienkompetenz. Konkrete Tipps kann man sich da aber abschminken, klare Aussagen „Ein Drehbuch schreiben – Anleitung, Tipps & Tricks“? Fehlanzeige.